Die ueber 250jaehrige Geschichte und Lebensweise der Landler als eine ethnische Gruppe in Siebenbuergen, deren Selbstverständnis gleichwohl von ihrer altoesterreichischen Herkunft als auch dem Miteinander mit anderen Voelkergruppen ihrer siebenbuergischen Heimat gepraegt wurde.
Kunstvolle Handstickereien.
(siehe auch: Galter, Inge (Hrsg.), Kreuzstichmuster der Landler aus Neppendorf.)
Kleidung und Tracht.
Die Schausammlungen im Landler Museum praesentiert die Zeugnisse landlerischer Alltags- und Festtagskultur in einem neuen Zeit- und einem vielschichtigen Sinnzusammenhang.
Am Beispiel der "Guten Stube" und der von Tradition genormten Kirchentracht werden lebensgeschichtliche Bezuege und landlerische Eigenart sichtbar und erfahrbar gemacht.
(Landler-Museum in Bad Goisern)
Die von den Landler Frauen angefertigten Stickarbeiten hatten im häuslichen Leben einen festen Platz inne.
Die von der Mutter oder Großmutter ererbten Stücke wurden und werden geehrt und geschätzt.
Bei selbstgefertigten Stickereien wurde auf saubere Ausführung und gediegene Arbeit geachtet. Ein möglichst hohes Himmelbett, schöne Tischdecken und Kastentücher, so wie ansprechende Wandbehänge waren der
Stolz einer Hausfrau und eine Zierde der Wohnräume. Darüber hinaus haben die Stickereien das Leben der Menschen von der Taufe bis zur Beerdigung begleitet.
(Aus: Galter, Inge (Hrsg.), Kreuzstichmuster der Landler aus Neppendorf.)