Darstellung von charakteristischen Landlerhäusern, Grundriß, Fassade, Hausplan, Schnitte.Siedlungsanlagen, städtebauliche Struktur der drei Ortschaften. Ortspläne, Öffentliche Gebaeude und Institutionen, Gassennamen. Sammelband "Spurensicherung und Lebenslinien der Landler"
Siebenbürgens Siedlungsformen und Landschaftsgestaltung bleiben geprägt vom
Einfluß der deutschen Minderheit. Das zeigen städtebauliche Ansichten ebenso
wie Dörfer und Gehöfte. Deutsches Brauchtum und Kirchenburgen als bauliche und
kulturelle Besonderheit runden die Reihe ab. |
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Die Maria-Theresien-Häuser sind eine besondere Art der Landlersiedlungen die hier nicht unerwähnt bleiben sollen. Ein sächsischer Beamter in Hermannstadt, der mit dem Transmigrantenproblem betraut wurde, hat folgendes veranlaßt: Im Jahre 1756 wählte dieser Baron Dietrich 281 Familien mit etwa 1000 Köpfen aus, die eine eigene Haushaltung zu führen imstande waren, um künftig, nach zehn Jahren der Steuerfreiheit, die Zahl der Steuerzahler vermehren zu können, und brachte sie in verschiedene dörfer, zum Großteil in Großpold unter, wo für sie eigene Häuser gebaut wurden, und zwar teils aus eigenen Mitteln (93 Familien), teils aus Vorschüssen auf die von ihnen noch zu erwartenden Gelder (107 Familien), teils auf Staatskosten für diejenigen, die keine eigenen Mittel besaßen(81 Familien). Die Kosten dieser Häuser, die nur zwei Fenster breit sein durften, waren sehr verschieden. Manche dieser Maria-Theresien-Häuser stehen heute noch in Großpold. Aus: Buch von Hassfurther, Lore-Lotte (ed): Landler, Vergessene altösterreichische Tracht in Siebenbürgen. |
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| Im Kellergewoelbe bei Theresia Sonnleitner in der Mittelsgasse in Großpold (Foto: Robert Sonnleitner 1998) |
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Siedlungsstrukturen im Wandel der Zeit, Markt, Straßen und Gassen, Bauernhaus, Pfarrhaus, Kirchenburg Saal, deutsche Schule Brunnen und Brücken
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© 1998 |
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