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Die Landlersiedlung in Siebenbürgen

Siebenbuerger Kichenburg Im Jahre 1734 unter Karl VI wurden erstmals Evangelische (Protestanten) aus den habsburgischen Ländern unter der beschönigenden Bezeichnung "Transmigration" nach Siebenbürgen deportiert. In den drei Dörfern Neppendorf, Großau und Großpold bei Hermannstadt konnten sie Fuß fassen. Ihre Nachkommen leben heute noch in diesen Ortschaften in Siebenbürgen.

Der im Jahre 1990 eingesetzte Massenexodus der deutschen Volksgruppen in Siebenbürgen im heutigen Rumänien, gefährdet die deutschsprachige Kultur in Siebenbürgen.
Noch finden wir Nachkommen der aus Österreich Deportierten : Neppendorf heute von Hermannstadt eingemeindet, Großau, 10 km westlich davon und Großpold, 20 km weiter.
1984 lebten in Neppendorf etwa 2800, in Großau rund 1200 und in Großpold etwa 1000 Landler.

Die Landler, genauso die Siebenbuerger Sachsen, haben keinen gemeinsamen Lebensraum mehr. Sie leben verstreut in der ganzen Welt, die Mehrheit von ihnen in Deutschland und Österreich. Das Medium Internet bietet uns einen virtuellen gemeinsamen Lebensraum, den wir dazu nutzen koennen um unsere Eigenart zu erhalten und weiter zu pflegen.

  • Alle Orte in Siebenbuergen wo Landler angesiedelt wurden
  • Oesterreich Ungarn Landkarte vor 1918

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