Literaturnachweis: Das Landler Buch, Honterus-Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Hermannstadt, 1940
Familie Rieger aus Großpold setzt Zeichen in der Entwicklung der Industrialisierung und Gründung von Fabriken.
Andreas Rieger kehrt dem Bauernstand den Ruecken und geht in die Stadt, um das ehrwürdige Handwerk der Hufschmiede zu erlernen. Er tritt am 9. Dezember 1854 im Alter von 15 Jahren bei dem Hufschmiedmeister und vieljaehrigem Zunftmeister Johann Grell in die Lehre ein. Nachdem er zum Gesellen freigesprochen wird, nach fast 7 Jahren nimmt ihn die Hufschmiede-Innung
als Meister auf. Auf dem Rosenanger richtet Andreas Rieger eine Hufschmiede ein und arbeitet anfangs mit 2 Gesellen.
Diese Schmiede war der Anfang einer schoenen Entwicklung.
Andreas und sein Sohn Richard Rieger bauten das Unternehmen in jahrzehnterlanger Arbeit zum groessten Industriebetrieb Hermannstadts aus, das bis 1948 unter der Leitung von Richard Rieger im Familienbesitz war, bis die rum. Kommunisten sie unrechtmaessig enteigneten. |
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© 1998 |
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